Ernst May Preis 2025

Ausgezeichnet, v.l.n.r: Franziska Schäfer, Luzie Geißler, Simon Kallfaß, Katharina Lore Meyer; Foto: NHW / Stefan Krutsch
Ausgezeichnet, v.l.n.r: Franziska Schäfer, Luzie Geißler, Simon Kallfaß, Katharina Lore Meyer; Foto: NHW / Stefan Krutsch

Seit fast 40 Jahren vergibt Hessens größtes Wohnungsunternehmen zusammen mit der TU Darmstadt alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Ernst-May-Preis.

Die Umgestaltung von Sozialwohnungen aus der Nachkriegszeit ist zu einem zentralen Thema in der aktuellen Architekturdiskussion geworden, da diese Gebäude zunehmend veralten und die sozialen Bedingungen und räumlichen Qualitäten verbessert werden müssen. Da viele dieser Gebäude sich dem Ende ihres Lebenszyklus nähern, ist es von entscheidender Bedeutung, wirksame Lösungen zu finden. Im Rahmen der Ausgabe 2025 des Ernst-May-Preises hat sich der Entwurf mit einem realen Kontext befasst. Es wurde untersuchen, wie alternde Sozialwohnungen unter finanziellen Einschränkungen saniert werden können, und dabei systemisches Denken fördern, um die Umgestaltung in spezifischen sozioökonomischen und physischen Kontexten zu untersuchen. Die Studierenden haben unabhängig, aber dennoch kooperativ gearbeitet Fallstudien analysiert und realisierbare Entwurfsszenarien entwickelt.

Katharina Lore Meyer überzeugte die Jury mit ihrer Arbeit zu einem NHW-Hochhaus im Ben-Gurion-Ring in Frankfurt-Bonames und bekam dafür – neben Urkunde und jede Menge Glückwünschen – 3.000 Euro. Platz zwei (je 1.900 Euro) wurde zweimal vergeben: an Franziska Schäfer und Simon Kallfaß. Dritter (1.000 Euro) wurde Thomasz Iwanek. Außerdem gab es eine mit 500 Euro dotierte Anerkennung für Luzie Geißler.

Insgesamt wurden 17 Arbeiten eingereicht.

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Die Arbeiten wurden im Stadtplanungsamt Frankfurt ausgestellt.
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