WohnWerk München

WohnWerk München

Neben den individuellen Vorstellungen vom Wohnen ist die Wechselwirkung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit eine weitere, zentrale Fragestellung. Hierfür kommt den Grenzbereichen von „eigenen“ Raum zum „allgemeinen“ Raum, vom Individuellen zum Kommunikativen, besondere Bedeutung zu. Die Zuordnung von Wohn-, Erschließungs- und gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen mit ihren Grenzen und Übergängen und ihre gestalterisch -funktionale Ausbildung bestimmen den Charakter dieser neuen Gebäude.

Im prototypischen Entwurf für ein neues Wohnen im „Wohnwerk München“ kann es somit nicht mehr um ein Haus für ein bestimmten Benutzertypus respektive für eine bestimmte Wohnform gehen. Vielmehr liegt die Herausforderung darin, Grundrisse und Wohnungen zu entwerfen, die offen für verschiedene Lebensmodelle und Nutzergruppen sind.

Wir erarbeiten im Wintersemester ein großes, städtisches Haus das durch die übergeordnete funktionale Programmierung die Funktion als Generator eines vitalen öffentlichen Raumes übernimmt und darüber hinaus der Vielfalt der Vorstellungen vom Wohnen in der Stadt entgegen kommt.