Bilder Diplom Hotel-Wohnen?

In den letzten sechs Jahrzehnten haben sich die Lebensmodelle in Deutschland grundlegend verändert. Der markante Anstieg von Wohlstand, Bildungsniveau und gesellschaftlicher Mobilität führt zu einer ausgesprochenen Individualisierung und Heterogenisierung der Lebensverläufe.

Die Wohnung hat längst die Bedeutung des dauerhaften Heims für die Familie verloren, bereits heute überwiegen Einpersonenhaushalte in urbanisierten Gebieten. Für viele Menschen ist das Zuhause nicht mehr ein dauerhafter Aufenthaltsort, sondern eher eine Art Basisstation für einen zeitlich begrenzten Lebensabschnitt.

Die Masterthesis «Hotel-Wohnen? Eine andere Wohnform für Darmstadt» sucht nach einer alternative Wohnform, die auf die veränderten Anforderungen reagiert. Aufgabe ist es, am östlichen Mercksplatz ein Gebäude mit rund 100 Kleinwohnungen zu planen. Diese Wohnräume von 25 qm und 40 qm Größe werden ergänzt durch einen großzügigen Apparat von gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Lobby, Restaurant (im Mietpreis inbegriffen ist ein warmes Essen pro Tag), Kaffeebar, Waschsalon, Fitnessraum, Kiosk und Carsharing-Angebot decken die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bewohnertypen ab.

Anna Schork, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Anna Schork, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Rahel Mang, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Rahel Mang, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Lisa Pantenburg, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Lisa Pantenburg, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Tobias Schafroth, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Tobias Schafroth, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Christina Chantzara, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Christina Chantzara, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Carmen Zischke, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16
Carmen Zischke, Hotel-Wohnen?, Wintersemester 2015/16